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Die Ortsteile von Röthenbach a.d.Pegnitz

Haimendorf

Bild HaimendorfAm Fuße des Moritzberges war das Geschlecht von Haimendorf ansässig. Nach dessen Aussterben kam es durch Heirat 1476 an die Familie Fürer, dies sich nun Fürer von Haimendorf nannten. Das Wasserschloss fiel größtenteils 1552 dem 2. Markgrafenkrieg zum Opfer und wurde dann ohne Wassergraben und großen Wall wieder aufgebaut. Das Schloss ist noch immer Stammsitz der Familie Fürer.

Haimendorf ist heute ein sehr beliebter Wohnort mit ca. 630 Einwohnern und liegt direkt am Fuße des malerischen Moritzbergs, einem beliebten Naherholungsgebiet.

Himmelgarten

Bild HimmelgartenDer Ortsname Himmelgarten könnte darauf zurückgeführt werden, dass die Ansiedlung hoch liegt, ganz --nahe dem Himmel-- also.

Auch die Zugehörigkeit zu einem Klosterbesitz, könnte diese Namensgebung bezeugen.

Himmelgarten gehörte tatsächlich zum wohl ältesten Klosterbesitz des im Jahre 1295 gegründeten Katharinenklosters in Nürnberg. Das Gut wurde 1568 durch Christoph Fürer erworben und durch Zukauf vergrößert. Nachdem diese Linie der Fürer ausstarb entschloss sich die Familie 1844 zum Verkauf. Den gesamten Besitz erstanden verschiedene Bauern.

Röthenbacher Familien zog Himmelgarten vor allem während der Sonntags-Spaziergänge an. Dort gab es eine kleine gemütliche Gaststätte mit gutem Bier und hausgemachten geräucherten Würsten. Heute existiert die einst so urige Gaststätte leider nicht mehr.

Der Ort Himmelgarten ist nun ein ruhiger, sehr beliebter Wohnort geworden. Das eigentliche Gut ging in den Besitz der Familie Riedl über, die es unter großen Mühen, Geschmack und mit viel Eigeninitiative wieder zu einem ansehnlichen Schlösschen ausgebaut hat.

Moritzberg

Bild MoritzbergDer Moritzberg befindet sich im Osten von Nürnberg und bildet das Tor zur Fränkischen Schweiz. Als Hausberg der Stadt Röthenbach a.d.Pegnitz wird er gerne von Wanderern der Umgebung besucht. Die zahlreichen Wanderwege und Rundwege machen ihn zum beliebten Wander- und Ausflugsziel. Für Autofahrer ist er von der Südseite über die Ortschaften Leinburg - Winn - Moritzberg erreichbar und bietet am Ostsattel einen größeren Parkplatz, damit auch der ungeübte Besucher den Gipfel in zirka 15 Minuten erreichen kann.

Die Kapelle, das alte Gasthaus und der Turm bilden ein herrliches Ensemble, indem man Rast und Erholung finden kann.


Renzenhof

Bild RenzenhofEine fränkische Wirtschaft mit Biergarten, der Wirt ist Metzger und Landwirt. Aus seinen dunklen Augen und dem gebräunten Gesicht könnte man manchmal entnehmen, er sei --grantig--. Dem ist aber nicht so, er ist ein ruhiger Gemütsmensch. Dass die Würste richtig gebraten sind, dafür sorgt die Wirtin. Das richtige Brot dazu liefert der Bruder. Es wird wie früher, mit der Hand vom Laib geschnitten, das ergibt den richtigen --Keil-n Brot-- und rundet den deftigen Gaumenschmaus ab.

Bild RenzenhofNimmt man diese Mahlzeit im schattigen Wirtsgarten vor dem Gasthaus ein, so fällt einem sicher der turmartige Bau auf. Es handelt sich um einen Herrensitz, der aus der östlichsten Forsthube (Försterei) des Lorenzer Reichswaldes entstanden ist. Diese wurde bereits 1374 erwähnt.

Betrachten wir das Schlösschen von der Straßenseite aus, so bemerken wir das langgestreckte landwirtschaftliche Anwesen. Ins Auge fällt das auf der Scheune angebrachte Glockentürmchen. Am Sandsteinschlösschen war früher an dieser Seite ein Treppenturm angebracht. Die Eingangsbogen sind noch erkennbar.

Rockenbrunn

Bild RockenbrunnViele kommen von weit her um die Gemütlichkeit und Beschaulichkeit dieser Stätte in sich aufzusaugen. Der Zauber von Rockenbrunn wirkt unweigerlich auf jeden Besucher.

Wer sich mit dem Wirt versteht, dem verrät er sicherlich eines Tages das Datum, an dem in Rockenbrunn von den Altherrn der ehemaligen Nürnberger Kunstschule das Fest der --Maibowle-- begangen wird.

Bild RockenbrunnEs werden musische Gedichte vorgetragen und zur Erinnerung eine heitere Gemäldetafel enthüllt. Viele dieser Tafeln kann man bewundern, wenn man das Gasthaus durch das große Tor betritt.

Nur einmal im Jahr erhält das Rockenmännlein seinen Platz in der Mitte des viereckigen Bassins auf einem Sandsteinsockel. Dann wird Kirchweih in Rockenbrunn und am Moritzberg gefeiert und es ist der zweite Sonntag im August. Auch der Innenhof ist dann festlich geschmückt und wartet mit fein säuberlich gedeckten Tischen auf die wie immer zahlreich kommenden Besucher.